.30 Carbine M1
.30 Carbine,
ist eine leichte Gewehrpatrone aus dem Zweiten Weltkrieg, entwickelt für den US-M1-Karabiner, mit mittlerer Leistung und geringerem Rückstoß als klassische Gewehrmunition.
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Die Patrone .30 Carbine
wurde Anfang der 1940er-Jahre von Winchester entwickelt – speziell für den M1-Karabiner, der als leichte Selbstladebüchse für US-Truppen gedacht war. Ziel war es, eine Zwischenlösung zwischen der Pistole M1911 (.45 ACP) und dem schweren M1 Garand (.30-06 Springfield) zu schaffen. Der M1 Carbine sollte vor allem Soldaten dienen, die nicht direkt an der Front kämpften, etwa Pioniere, Artilleristen oder Fahrzeugbesatzungen. Die Patrone kam ab 1942 zum Einsatz und blieb bis in den Vietnamkrieg hinein in Gebrauch.
Technisch handelt es sich um eine Mittelpatrone mit folgenden typischen Eigenschaften:
- Kaliber: .30 Carbine (7,62 × 33 mm)
- Geschossgewicht: ca. 7,1 g (110 grain)
- Mündungsgeschwindigkeit: etwa 600–610 m/s
- Geschossenergie: rund 1.300–1.400 Joule
- Reichweite: effektiv bis etwa 200–300 Meter
Die Patrone ist schwächer als klassische Gewehrmunition, aber deutlich stärker als Pistolenmunition. Sie bietet eine gute Handhabung, geringen Rückstoß und war für ihre Zeit eine effektive Lösung für mobile Einheiten. Nach dem Krieg wurde sie auch in zivilen Waffen verwendet, etwa in Revolvern und Kipplaufbüchsen.
