.338: Winchester Magnum Lapua Magnum

.338 Lapua Magnum

ist eine extrem leistungsstarke Präzisionspatrone für weite Distanzen. I

Ideal für Scharfschützen und Long Range und Jagd.

 

Die .338 Lapua

Magnum wurde 1987 vom finnischen Hersteller Lapua entwickelt – ursprünglich als Antwort auf eine NATO-Anforderung nach einer leistungsstarken Scharfschützenpatrone für Distanzen jenseits der 1.000 Meter. Basis war die Hülse der .416 Rigby, die auf das Kaliber .338 eingezogen wurde. Ziel war maximale Präzision und Durchschlagskraft auf große Entfernung. Die Patrone setzte sich schnell bei militärischen Spezialeinheiten durch und fand später auch im zivilen Bereich – etwa bei Long-Range-Schützen und Großwildjägern – Verbreitung.

Technische Eckdaten:

  • Kaliber: .338 Lapua Magnum (8,6 × 70 mm)
  • Geschossdurchmesser: ca. 8,6 mm
  • Geschossgewicht: 13–19,4 g (200–300 grain)
  • Mündungsgeschwindigkeit: ca. 915 m/s
  • Geschossenergie: bis zu 6.600 Joule
  • Maximaler Gasdruck: ca. 4200 Bar
  • Effektive Reichweite: über 1.500 Meter

Die Patrone ist bekannt für ihre geringe Windempfindlichkeit und hohe Präzision – ideal für extreme Distanzen. Legendär wurde sie durch den britischen Scharfschützen Craig Harrison, der 2009 zwei Taliban-Schützen auf knapp 2.500 Meter ausschaltete.