Kaliber .357 Magnum / .38 Spezial
Die .38 Special wurde von dem US-Unternehmen Smith & Wesson 1902 als Nachfolger der von Fehlern geplagten .38 Long Colt für die Revolver-Modelle Military & Police entwickelt. Bei der .38er handelt es sich um eine in den USA weit verbreitete Zentralfeuerpatrone, die im zivilen, aber auch im militärischen/polizeilichen Sektor Verwendung findet. Für diese Patrone stehen sehr viele Geschossvarianten zur Verfügung, wie z. B. Wadcutter-Geschosse oder Hohlspitzgeschosse, Geschosse mit Schrot oder sogenannte Short-Stop-Patronen. .38 Spl Schrotpatrone Diese Munition kann auch aus Revolvern des Kalibers .357 Magnum verschossen werden, da ihre Abmessungen abgesehen von der Hülsenlänge ähnlich sind. Aufgrund der relativ geringen Leistung der .38er entwickelte Smith & Wesson die oben genannte Patrone im Kaliber .357 Magnum.
Die Patrone .357 Magnum wurde von der Firma Smith & Wesson 1934 für Revolver auf den Markt gebracht (s. Bild: Colt Python). Im 21. Jahrhundert sind eine Vielzahl von Lang- und Kurzwaffen bekannt, die für dieses Kaliber hergestellt wurden. .357 Magnum-Munition ist wesentlich stärker geladen als die .38 Special-Munition (ähnliches Kaliber). Beim Abschuss aus einem .38 Special-Revolver könnte der entsprechend höhere Gasdruck die dafür nicht ausgelegte Waffe sprengen und somit den Schützen gefährden. Um diese Verwendungsmöglichkeit zu verhindern, ist die Hülse der .357 Magnum um ca. 3,4 mm länger als die der .38 Special. Umgekehrt ist es jedoch gefahrlos möglich, die kürzere .38 Special-Munition mit .357 Magnum-Revolvern zu verschießen.
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Das Kaliber .357 Magnum und .38 Special sind zwei der bekanntesten Revolverpatronen weltweit – eng miteinander verwandt, aber mit unterschiedlichen Leistungsprofilen und historischen Hintergründen. Hier bekommst du einen fundierten Überblick über beide:
.38 Special – Der Klassiker mit ruhigem Charakter
Geschichte
- Entwickelt 1898 von Smith & Wesson als Ersatz für die schwache .38 Long Colt.
- Ursprünglich für das US-Militär gedacht, später vor allem bei Polizei und Sicherheitsdiensten beliebt.
- War jahrzehntelang die Standardpatrone für Dienstrevolver in den USA.
Verbreitung
- Besonders in den USA weit verbreitet, aber auch international bei Sportschützen und Sammlern geschätzt.
- Wird häufig in Revolvern verwendet, aber auch in Karabinern mit Röhrenmagazin.
- Kann sicher in Revolvern des Kalibers .357 Magnum verschossen werden.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kaliber | .38 Special / 9×29 mm R |
| Hülsenlänge | ca. 29,3 mm |
| Patronenlänge | ca. 39 mm |
| Geschossdurchmesser | ca. 9,1 mm |
| Geschossgewicht | 10,2 g (158 grain) typischerweise |
| Geschwindigkeit | ca. 290 m/s |
| Energie | ca. 270–300 J |
| Max. Gasdruck | ca. 1.170 Bar (17.000 psi) |
.357 Magnum – Die kraftvolle Schwester
Geschichte
- Entwickelt 1934 von Elmer Keith, Phillip B. Sharpe und Smith & Wesson.
- Basierend auf der .38 Special, aber mit verlängerter Hülse und höherer Pulverladung.
- Ziel war eine Patrone mit deutlich mehr Durchschlagskraft für Jagd und Selbstverteidigung.
Verbreitung
- Weltweit verbreitet bei Jägern, Sportschützen und in der Selbstverteidigung.
- Auch in Unterhebelrepetierern und Pistolen verfügbar.
- Wegen der hohen Leistung nicht für alle Schützen geeignet – starker Rückstoß!
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kaliber | .357 Magnum / 9×33 mm R |
| Hülsenlänge | ca. 33 mm |
| Patronenlänge | ca. 40 mm |
| Geschossdurchmesser | ca. 9,1 mm |
| Geschossgewicht | 6–13 g (93–200 grain) |
| Geschwindigkeit | 320–590 m/s |
| Energie | 680–1200 J |
| Max. Gasdruck | bis zu 2.400 Bar (35.000 psi) |
Vergleich & Besonderheiten
| Merkmal | .38 Special | .357 Magnum |
|---|---|---|
| Einführung | 1898 | 1934 |
| Rückstoß | Gering | Stark |
| Energie | ca. 300 J | bis zu 1200 J |
| Kompatibilität | In .357 verwendbar | Nicht rückwärtskompatibel |
| Einsatzbereiche | Polizei, Sport | Jagd, Verteidigung |
Die .357 Magnum ist also eine direkte Weiterentwicklung der .38 Special, mit mehr Power und höherem Druck. Revolver im Kaliber .357 Magnum können beide Patronen verschießen – das macht sie besonders vielseitig.
